Albert Speer



Albert Speer (1905 - 1981) studierte Architektur an den Technischen Hochschulen in Karlsruhe, München und Berlin. Ab 1928 war er Assistent bei Tessenow in Berlin. Er trat 1931 der NSDAP bei und wurde 1933 Amtsleiter der NSDAP für künstlerische Gestaltung von Grosskundgebungen.

Schon ab 1932 arbeitete er als freier Architekt in Berlin. 1934, nach dem Tod von Paul Ludwig Troost, wurde er zum engsten Berater Hitlers in Baufragen. 1937 wurde er dann als "Architekt des Führers" zum "Generalbauinspektor für die Neugestaltung der Reichshauptstadt Berlin" ernannt. Von 1937 an leitete er auch das Amt "Schönheit der Arbeit" bei der Deutschen Arbeitsfront.

1942 wurde Speer Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Generalinspektor für Strassenwesen und Festungsbau und für Wasser und Energie, 1943 Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion. Im März 1945 widersetzte er sich Hitlers Politik der "verbrannten Erde".

Von ihm stammen unter anderem der Umbau des Gauhauses der NSDAP, das Reichspropagandaministerium, das Reichsmarschallamt, Reichsparteitagsbauten in Nürnberg, der Umbau der alten Reichskanzlei, der Deutsche Pavillon auf der Weltausstellung in Paris 1937 und Bauten auf dem Obersalzberg.

Im Nürnberger Prozess wurde Speer zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.